Um einen Lebenden zu verstehen, muss man wissen, wer seine Toten sind. Und man muss wissen, wie seine Hoffnungen endeten - ob sie sanft verblichen oder ob sie getötet wurden. >Genauer als die Züge des Antlitzes muss man die Narben des Verzichts kennen<.
[Manés Sperber]

***
Jeden Augenblick und mit jedem Schritt lässt der Narr die Vergangenheit hinter sich. Er folgt nur seiner Intuition. Hier hat er die Unterstützung des Universums, um den Sprung ins Unbekannte zu machen. Wenn du jetzt deiner Intuition folgst und das tust was sich "richtig" anfühlt, dann kann nichts schief gehen. Die Null, an deren Platz der Narr steht, ist die zahllose Zahl, wo Vertrauen und Unschuld dich leiten - nicht Skepsis.
Heilung
ist das Öffnen dessen,
was verschlossen ist;
das Weichwerden dessen,
was verhärtet ist
und das Umarmen dessen,
was man am meisten fürchtet;
Heilung besteht aus dem Lernen
dem Leben zu vertrauen.
Jeanne Achterberg
Im tiefsten Unglück liegt die Bestimmung zu höchstem Glück.
Es kann kein Zufall sein, dass mir dieser Satz gerade in diesem Augenblick begegnet....
Alles wird gut mein Schatz.
Ich hab dich so unendlich lieb!
>
wie fad kann einem eigentlich werden, wenn man nur eine Ölquelle zu versorgen hat...<
Armin Wolf anlässlich des Vorhabens eines Rolls-Royce Besitzers, ein Autokennzeichen um (max) 20 Millionen Dollar zu ersteigern.

Pooh, Ferkel und Kaninchen hatten sich im Wald verlaufen, weil dichter Nebel herrschte. Sie konnten den Weg zum Fluss, nach Hause, nicht erkennen. Dreimal führte Kaninchen auf der Suche nach dem Zuhause Pooh und Ferkel mit viel Geschwätz in eine neue Richtung. Jedes Mal landeten sie wieder an der Sandgrube, ihrem Ausgangspunkt.
"Tatsache ist", sagte Kaninchen, "dass wir irgendwie den Weg verfehlt haben."
"Nun", sagte Ferkel nach einer langen Stille, "dann gehen wir lieber weiter. Welche Richtung schlagen wir ein?"
"Wie wäre es", sagte Pooh langsam, "wenn wir, sobald wir die Sandgrube nicht mehr sehen, versuchten sie wieder zu finden?"
"Wozu soll das gut sein", fragte Kaninchen ein wenig gereizt, denn erstens war es der Anführer der Gruppe, und zweitens schon ziemlich ängstlich überhaupt nicht mehr nach Hause zu finden, aber das wollte es natürlich niemanden zeigen.
"Tja", sagte Pooh, "immer suchen wir den richtigen Weg und finden ihn nicht, und deshalb habe ich mir gedacht, wenn wir diese Sandgrube suchen, finden wir sie bestimmt nicht, und das wäre dann gut, weil wir dann vielleicht etwas finden, was wir nicht gesucht haben, und das wäre dann vielleicht genau das, was wir in Wirklichkeit gesucht haben."
"Das scheint mir nicht viel Sinn zu haben", sagte Kaninchen. Ich würde diese Stelle bestimmt wieder finden." Und es begann sogleich drauf los zu schwatzen, wie es das tun würde.
"Ich dachte ja auch nur, dass es dir vielleicht doch nicht gelingt", sagte Pooh. "Ich dachte es ja nur."
"Versuch es doch!", sagte Ferkel plötzlich. "Wir warten hier auf dich."
Kaninchen lachte kurz auf, um zu zeigen, wie dumm Ferkel war, und ging in den Nebel. Nachdem es hundert Meter gegangen war, drehte es sich um und ging zurück....Pooh und Ferkel warteten 20 Minuten auf Kaninchen, dann standen sie auf.
"Ich dachte es ja nur", sagte Pooh. "So, Ferkel, dann wollen wir mal nach Hause gehen."
"Aber, Pooh", schrie Ferkel ganz aufgeregt, "weißt du denn den Weg?"
""Nein", sagte Pooh. "Aber in meinem Schrank stehen zwölf Honigtöpfe, und die rufen mich schon seit Stunden. Ich konnte sie vorher nicht richtig hören, weil Kaninchen immer geredet hat, aber wenn niemand sonst etwas sagt, nur die zwölf Honigtöpfe, dann glaube ich, Ferkel, werde ich den Weg nach Hause finden. Komm mit."
ist in Wirklichkeit ein plötzliches Eintauchen der Seele in den universellen Strom des Lebens, wo die Geschichten aller Menschen miteinander verbunden sind und wo wir alles erfahren können, weil alles dort geschrieben steht.
Paolo Coelho >Der Alchimist<
Seit drei Jahren ein August, wo mir der Ablick von blühendem Mohn keine Tränen in die Augen treibt. Ich umarme dich still.