Mittwoch, 20. Januar 2010

Erfolglose Partnersuche

F. sucht schon lange erfolglos nach "seiner Frau fürs Leben". Nachgefragt, wie sie denn sein müsse, seine Traumfrau, sagte er: "Ich will mich in ihr verlieren, will vollständig mit ihr verschwimmen, jeder sollte sich um die Dinge des anderen kümmern, auch wenn sie ihn nichts angehen, ich will mich um sie kümmern und auf sie aufpassen, und wenns drauf ankommt, will ich für sie mein Leben geben, und erwarte das selbe von ihr..."

Je länger er sprach, umso mehr blieb mir die Luft weg, und still dankte ich, dass dieser Kelch an mir vorüber gezogen ist.

Sechs Millionen Jahre Evolution und Dank an Jennifer Hughes

Was bin ich froh, dass es die Wissenschaft gibt! Sie erleichtert uns mitunter ganz eminent das Leben. Aktuell >> zum Beispiel, indem sie uns von der Last befreit ständig Bananen im Haus haben zu müssen.

Welch Erleichterung, wo die doch eh so leicht zergatschen in der Tasche...

Sonntag, 17. Januar 2010

vergangene Verletztheit

Ich bin überzeugt, es ist kein Zufall mit wem wir in unserem Leben welche Ereignisse durchleben. So manche schmerzhafte Erfahrung schwemmt alte Verletztheit an die Oberfläche, und nicht immer ist es einfach, den Ursprung des Schmerzes zu erkennen. Ist der Zugang jedoch gefunden, und dürfen warme Tränen die Wunden der Seele reinigen, wird das Herz wieder weit und die Füße warm....

Danke an G.

Samstag, 16. Januar 2010

du stiehlst dich fort

ohne Gruß und ohne Wort, wie ein Dieb durch die Hintertür.

was hast du zu verbergen?!

Montag, 11. Januar 2010

VORfreude

Wenn die Vorfreude die schönste Freude ist,
wie schön mag dann erst die Nachfreude sein?! :-)

edit 5 tage später: die vorfreude ist eindeutig die schönere....

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Das Jahr des Narren geht zu Ende

Es duftet in meiner Küche. Die zahlreichen Zutaten wachsen langsam zu einem köstlichen Silvestermahl zusammen. Lounge.fm rieselt an mein Ohr, ein feiner Hauch von roten Chillis prickelt auf meiner Zunge. Ich bin glücklich.

Das Jahr geht zu Ende. Für mich war es ein gutes, wenn auch einschneidendes Jahr, mit tiefgreifenden und nachhaltigen Veränderungen. Die Prophezeiungen des Narren sind eingetroffen.

Ich bin meiner Intuition gefolgt, oft ins Unbekannte und Ungewisse, habe so vieles hinter mir gelassen - und tausenfach bekommen.

Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren, fröhlichen und genussvollen Jahreswechsel und das Allerbeste für 2010!

Whatever Works oder, Gott ist ein Dekorateur

In einem weiteren kleinen Innenstadtkino gingen gestern für immer die Lichter aus....

Ein Immobilienprojekt sei geplant so liest man. Nobelhotels sind profitabler. Der Mann an der Kassa fügt traurig hinzu, jetzt werde ich wahrscheinlich in eines der Cinemacenter wechseln müssen, schlimm, nicht?!

Schlimm, ja. Ich mag diese riesengroßen, unpersönlichen Multifunktions-Cinema-Moloche auch nicht. Mag nicht resorbiert werden von einer Atmosphäre wo es nach schlechtem Kaffee, zu heißem Fett, Pizza, Döner, Sushi und Bier stinkt. Wo ich nach den Kinokarten, schnell noch ein T-Shirt, ein Buch oder Wattestäbchen kaufen könnte.

Ich mag ins Kino gehen, und nichts weiter. Mag von meiner Wirklichkeit IN den Film, und von dort wieder HINAUS in mein Leben treten, ohne dazwischen durch ein Fegefeuer zu müssen. Das cineastische Eis wird immer dünner in Wien...

Tuchlauben Kino, in Würde verblichen am 30.12.2009
Die Grabrede hielt Woody Allen, und, es hätte tröstender nicht sein können!

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Alles wird gut

Montag, 28. Dezember 2009

chinesische Weisheit

"Eine Freundschaft ist wie eine Tasse Tee. Sie muß klar und durchscheinend sein, und man muß auf den Grund schauen können."

ich werde heute abend tee servieren....

Ein Gedicht an MICH

Mich
mich sein lassen
ganz mich

Sehen
dass nur ich bin
wenn ich alles bin
was ich bin
das Zarte
und das Wilde
das was sich anschmiegen
und das was sich losreißen will

Wenn ich nur die Hälfte liebe
liebe ich mich nicht halb
sondern gar nicht
will mich zurechtschneiden
amputieren
verstümmeln

Mich mich sein lassen
ob das schwer oder leicht ist?
Es kommt nicht darauf an mit wieviel
Vorbedacht und Verstand
sondern mit wieviel Liebe und mit wieviel
offener Sehnsucht nach allem -
nach allem
was ich bin

Nach der Wärme
und nach der Kälte
nach der Güte
und nach dem Starrsinn
nach meinem Willen
und Unwillen
nach jeder meiner Gebärden
nach meiner Ungebärdigkeit
Unstetigkeit
Stetigkeit

Dann
ist dieses
mich mich sein lassen
vielleicht
gar nicht so schwer

>frei nach Erich Fried<

Kind der Sonne

>>>>> geht neue Wege >>>>

das Meer ...

unendliche Weite der Bewegung, grenzenlose Form von Zeit.

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